Rückfragen zur FeG.

Darf man euch kritische Fragen stellen?

Klar, gerne sogar. Skepsis ist ja nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Und man kann viele gute Fragen stellen, wenn es um das Thema „FeG“ geht. Wir raten ehrlich gesagt sogar zur Vorsicht bei christlichen Gruppen, die von sich behaupten, die Wahrheit gepachtet zu haben oder bei denen Denkverbote aufgestellt werden. Von daher: Frage gerne (kritisch) nach.

 

Wodurch unterscheiden ihr euch von den evangelischen Landeskirchen?

Ganz einfach: In der evangelischen Landeskirche ist Mitglied, wer als Kind getauft und konfirmiert wurde. In einer freikirchlichen Gemeinde – so also auch in der FeG – braucht es diese „Formalia“ nicht, sondern vielmehr nur das ehrliche Bekenntnis, an Jesus Christus zu glauben, durch ihn Vergebung seiner Sünden zu haben und als engagierter Christ leben zu wollen.

 

Woher wollt ihr wissen, ob jemand wirklich glaubt?

Klar, wir können keinem Menschen ins Herz sehen. Wir vertrauen einfach darauf, dass ein aufrichtiges Bekenntnis gegeben wird. Wir rechnen damit, dass im Leben eines Christen Wirkungen des Glaubens sichtbar werden und sein Verhalten seinem Bekenntnis nicht widerspricht. Wir glauben, dass der Heilige Geist ein unehrliches Bekenntnis früher oder später erkennbar macht.

 

Können Mitglieder einer Freien evangelischen Gemeinde gleichzeitig einer anderen christlichen Kirche angehören?

Bevor wir zur Antwort kommen, eine kurze Rückfrage: Warum sollte man zwei unterschiedlichen Gemeinden angehören wollen? Wirklich Sinn macht eine ernst gemeinte Mitgliedschaft ja nur, wenn jemand auf Dauer an einer Stelle seine geistliche Heimat hat. Von daher ist eine Doppelmitgliedschaft, ganz im Sinne des Einzelnen, grundsätzlich unerwünscht, ausnahmsweise – etwas für eine Übergangszeit – aber nicht völlig ausgeschlossen, wenn in einem seelsorglich klärenden Gespräch zwingende Gründe dafür erkennbar werden.

 

Wer kann bei euch getauft werden?

Die Taufe nach dem Neuen Testament ist allein Taufe auf das Bekenntnis des persönlichen Glaubens hin. Der Glaube ist also Voraussetzung zur Taufe; sie bewirkt nicht die Wiedergeburt. Deshalb taufen wir keine Säuglinge oder Kleinkinder. Wer anderswo auf seinen persönlichen Glauben hin getauft wurde, wird bei uns nicht erneut getauft.

 

Wer kann bei euch am Abendmahl teilnehmen?

Wir sagen lieber „Herrenmahl“, weil darin zum Ausdruck kommt, dass der Herr Jesus Christus dieses Mal eingesetzt hat. Es ist der Gemeinde der Glaubenden gegeben, also denen, die Christus nachfolgen. Teilnehmen kann deshalb jeder, der in der Gemeinschaft mit Jesus und im Frieden mit seinen Mitmenschen lebt, auch wenn er nicht Gemeindeglied ist.

 

Du hast noch offene Fragen, die du gerne stellen möchtest? Nur zu, sprich uns sonntags gerne persönlich an oder nutze einfach schon jetzt unser Kontaktformular.

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Das Wort für Dienstag, 21. November 2017

Du sagst: »Ich bin doch unschuldig; gewiss hat sich sein Zorn schon von mir abgewandt!« — Siehe, ich will mit dir ins Gericht gehen, weil du sagst: »Ich habe nicht gesündigt!«

Jeremia 2,35

Wie viel mehr werden wir, nachdem wir jetzt durch Christi Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn[gericht] errettet werden!

Römer 5,9

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